Mondtipps zum Stillen

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Wie auf andere Bereiche in unserem Leben, wirkt sicher der Mond auch auf das Stillen aus. Er kann das Wohlbefinden der stillenden Mama, die Qualität ihrer Muttermilch und das Trinkverhalten des Babys beeinflussen.


Gefahr für Brustentzündungen an Krebs-Tagen

An den Tagen, an denen der Mond im Krebs steht (vor allem bei zunehmendem Mond), sind Ihre Brüste besonders empfindlich. Sanfte Berührungen werden als angenehm aber intensive als eher schmerzhaft empfunden. Deswegen kann es Ihnen an diesen Tagen besonders schwer fallen, Ihr Baby anzulegen. Das Stillen kann schmerzhaft werden und es kann jetzt schneller zu Milchstau kommen. Ihre Brüste sind jetzt besonders anfällig für Entzündungen. Achten Sie auf das korrekte Anlegen und wechseln Sie häufiger die Stillposition, damit alle Bereiche der Brust gut entleert werden. Falls das Stillen zu schmerzhaft ist, pumpen Sie die Milch lieber mit einer elektrischen Milchpumpe ab (5-10 Minuten pro Seite) und geben Sie sie Ihrem Baby mit der Flasche. Hören Sie auf jeden Fall auf Ihre Intuition und im Zweifelfall rufen Sie Ihre Hebamme an.

Rückenschmerzen an Löwe-Tagen

Wenn der Mond im Löwen steht, kann sich wiederum Ihr Rücken melden. Zum einen kann die Milchbildung Schmerzen in der Brust verursachen, die bis in den Rücken ausstrahlen. Zum anderen – und das ist meist der Grund für Rückenbeschwerden – kann eine verkrampfte Haltung beim Stillen zu Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich führen. Es ist daher wichtig, dass Sie beim Stillen eine entspannte Haltung einnehmen. Ein Stillkissen kann schon Abhilfe schaffen. Ihre Hebamme kann Ihnen bestimmt weitere Tipps und Hinweise zu Ihrer Stillhaltung geben.

Beste Muttermilchqualität unter zunehmendem Mond

Bei zunehmendem Mond ist Ihre Muttermilch besonders nahrhaft und wertvoll, weil Ihr Körper in dieser Zeit sehr intensiv alle Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine aus Ihrer Nahrung aufnimmt. Legen Sie Ihr Baby bei zunehmendem Mond also häufiger an.

Durch eine gesunde und nährstoffreiche Ernährung, können Sie Ihrem Baby jetzt sehr viele gute Stoffe liefern, seine Entwicklung positiv beeinflussen und sein Immunsystem stärken. Greifen Sie daher an diesen Tagen bevorzugt zu frischem Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten. Sie werden vermutlich auch merken, dass Ihr Körper intuitiv mehr Verlangen nach frischen, gesunden Lebensmitteln zeigt.

Sie sollten gleichzeitig auch darauf achten, dass Ihre Nahrung möglichst frei von Gift-, Zusatz- und Konservierungsstoffen ist, weil auch diese von Ihrem Körper schneller absorbiert werden und durch die Milch zu Ihrem Baby gelangen. Waschen Sie jetzt Ihre Obst und Gemüse gründlich, um sie von Umweltgiften und Pestiziden zu befreien, und verzichten Sie auf Fast Food und Fertiggerichte, weil sie viele künstliche Stoffe enthalten. Mehr Tipps zu richtiger Ernährung im Rhythmus des Mondes finden Sie hier.

Erhöhte Schadstoffgefahr für Muttermilch bei abnehmendem Mond

An den Neumondtagen wollen manche Kinder nur ungern an die Brust. Das liegt daran, dass Ihre Milch an diesen Tagen den geringsten Nährwert und den höchsten Schadstoffgehalt hat. Lassen Sie Ihr Baby selbst entscheiden, wie oft und wie viel es trinken will.

In der ganzen Phase des abnehmenden Mondes (inklusive Neumond) ist Ihr Körper nämlich auf Reinigung, Entgiftung und Ausscheiden der Schadstoffe und Salze eingestellt. Viele Menschen verzichten automatisch und intuitiv auf ungesunde, fettige, zu salzige oder zu süße Speisen. Greifen Sie jetzt bevorzugt zu verdauungsfördernden und harntreibenden Lebensmitteln und Gewürzen, damit Ihr Organismus schneller Schadstoffe abtransportiert und Ihre Muttermilch nicht allzu viel belastet wird. Dazu gehören: Getreide, Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Hülsenfrüchte, Gurke, Kürbis, Spargel, Fenchel, Sellerie, Antischocken, Knoblauch, Meerrettich, Rhabarber, Äpfel, Birnen, Trauben, Kirschen Feigen, Pflaumen, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer, Paprikapulver, Zimt, Nelken, Ingwer- und Senfpulver, etc.. Folgende Kräuter wirken jetzt günstig auf den Organismus und sind teilweise harntreibend: Dill, Bärlauch, Rosmarin, Petersilie, Kerbel, Zitronengras, Koriander, Liebstöckel, Estragon und Bohnenkraut. An Neumond selbst sollten Sie aber unbedingt auf Rohkost und blähende Gemüsesorten wie Kohl, Trockenobst, unreife und saure Früchte verzichten. Bei träger Verdauung hilft ein Glas lauwarmes Wasser mit einer Prise Ingwer am Morgen auf nüchternen Magen getrunken.

In der Stillzeit sollten Sie auf intensive Entgiftungskuren, Darmreinigungen und Fastentage unbedingt verzichten. Sie sind zwar unter abnehmendem Mond besonders wirksam, aber umso mehr Schadstoffe würden in dieser Zeit durch Ihre Milch an das Baby gelangen. Sie können aber die natürlichen Reinigungsprozesse Ihres Körpers in dieser Mondphase durch sanfte Maßnahmen, ballaststoffreiche Ernährung und viel Trinken unterstützen. Mehr dazu finden Sie hier.


Schauen Sie nach, welche Mondphase wir gerade haben: zum Mondkalender.

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