Gesundheit und Ernährung bei zunehmendem Mond und Vollmond

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Zunehmender Mond

Bei zunehmendem Mond nimmt der Körper alles von außen Kommende besser an, um sich aufzubauen und zu kräftigen. Das gilt für gute Stoffe wie Vitamine, Nährstoffe, Spurenelemente und Medikamente, genauso wie für schlechte – Gifte, Schadstoffe oder Alkohol.

Ernährung

Alles, was wir dem Körper jetzt zuführen, wird langsamer als sonst aufgenommen, umgesetzt und verdaut. Wenn Sie zu Fettleibigkeit neigen, sollten Sie jetzt besser auf Ihre Nahrung achten und bewusster essen. Fettreiche und schwere Nahrung können rascher zu Völlegefühl, Verdauungsproblemen und Gewichtszunahme führen. Tierische Fette und Fast Food belasten an diesen Tagen den Verdauungstrakt doppelt und entziehen dem Körper mehr Energie als an anderen Tagen.

Gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel sollten jetzt bevorzugt auf Ihren Tisch kommen: frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Dinkel und Grünkern (gerösteter Dinkel), ist besonders zu empfehlen, weil sein Korn von mehreren Schichten umschlossen und somit resistenter gegen Gifte aus Luft und Boden ist als andere Getreidesorten. Interessanterweise sind Obst und Früchte bei zunehmendem Mond nicht nur gesünder und vitaminreicher, sondern sie schmecken auch besser und saftiger als sonst.

Gift-, Zusatz- und Konservierungsstoffe

An den Tagen des zunehmenden Mondes ist es außerdem wichtig darauf zu achten, dass alles was Sie zu sich nehmen frei von Giften (Umweltschadstoffe, Pestizide etc.) und Zusatzstoffen ist. Genauso wie die guten, werden jetzt auch diese schädlichen Stoffe tüchtig von Ihrem Organismus aufgenommen und gelangen zum Teil über Ihren Blutkreislauf zu Ihrem Baby. Vermeiden Sie jetzt Produkte mit Zusatz- und Konservierungsstoffen (z.B. Fertiggerichte) und greifen Sie bevorzugt zu biologisch hergestellten Lebensmitteln. Wählen Sie für Ihre Fischmahlzeiten Fischarten, die nicht so stark mit Quecksilber belastet sind, wie z. B. Sardinen, Tintenfisch oder Sardellen. Als besonders belastet gelten hingegen Hai, Heilbutt, Hecht, Thunfisch und Schwertfisch.

Wenn Sie unter Schwangerschaftsübelkeit leiden, sind jetzt Ingwer, pflanzliche Mittel, Aromatherapien (Einatmen von ätherischen Ölen) oder Akupressur besonders wirksam. Auch homöopathische Mittel gegen Übelkeit oder vorzeitige Wehentätigkeit bringen schneller erwünschte Effekte. Und alle Behandlungen - ob Fußreflexzonenmassagen, Physiotherapien, Bäder, Akupunktur oder Akupressur – sind jetzt sehr wirkungsvoll, vor allem wenn sie an den Tagen durchgeführt werden, wenn der Mond in dem Zeichen steht, das das behandelnde Organ sensibilisiert (mehr Informationen dazu unter Mond in einzelnen Tierkreiszeichen).

Mineralstoffe und Nahrungsergänzungsmittel

Während der Schwangerschaft haben Sie erhöhten Bedarf an Magnesium, Kalzium und Kalium. Greifen Sie daher unter zunehmendem Mond öfters zu den Lebensmitteln, die diese Mineralstoffe enthalten. Dazu gehören z.B. Vollkorn- und Milchprodukte, grünes Gemüse, Mandeln und Nüsse sowie Bananen. Wenn Sie unter stärkeren Mangelerscheinungen leiden (z.B. Eisenmangel), wird Ihr Körper jetzt schneller und besonders effektiv auf die Gabe von Mineralien und Vitaminen reagieren. Nahrungsergänzungsmittel sollten in der Schwangerschaft selbstverständlich nur in Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt eingenommen werden.

Wassereinlagerungen

Die hohe Aufnahmebereitschaft des Körpers unter zunehmendem Mond fördert auch – und unabhängig davon, ob Sie schwanger sind oder nicht – Wassereinlagerungen in Ihrem Körper. Viele Frauen merken, dass der Zeiger der Waage mehr Gewicht zeigt, wenn der Mond zunimmt. Ab dem Tag des Vollmondes, wenn der Körper auf Abgabe umstellt, geht die Kiloanzeige wieder zurück. Wenn man das weiß, kann man entspannter mit Gewichtsschwankungen umgehen.

Wenn der Mond zunimmt, kann Ihr Körper neue Kräfte aufbauen und allgemein Energie speichern. Sie sollten jetzt versuchen, körperliche Anstrengungen zu meiden und diese Zeit stattdessen für Wellness und Erholung nutzen. Aufbauende und regenerierende Massagen wirken jetzt auf Ihren Körper und Ihre Seele besonders effektiv.


Vollmond

Am Vollmondtag sind die oben beschriebenen Aspekte des zunehmenden Mondes besonders ausgeprägt. Sie sollten Ihren Körper jetzt vor der Wirkung der Schad- und Zusatzstoffe, die über die Nahrung aber auch über die Reinigungsmittel, passives Rauchen oder Umweltgifte aufgenommen werden, besonders schützen.

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Auch wenn Sie sonst kein Bio-Esser sind, sollten Sie versuchen, zumindest an den Vollmondtagen Lebensmittel in Bio Qualität zu sich zu nehmen. Meiden Sie auch vorsichtshalber Hauptverkehrsstraßen sowie den Kontakt mit Chemikalien in Haushaltsmitteln: tragen Sie Handschuhe, atmen Sie keine Dämpfe ein und benutzen Sie keine Produkte in Sprühdosen. Oder Sie steigen direkt auf gute biologisch abbaubare Haushaltsmittelprodukte um.

Ernährung

Fette, salzhaltige Lebensmittel, Weißmehlprodukte, gebratene oder frittierte Speisen belasten jetzt die Verdauung und das Herz-Kreislauf System besonders und führen zu Völlegefühl und Unwohlsein. Sie sollten am besten leicht verdauliche Nahrung zu sich nehmen, mit viel Obst und Gemüse. Die Devise des Tages: Qualität statt Quantität. Der Körper stellt sich jetzt nämlich allmählich wieder auf Reinigung und Entgiftung ein. Er braucht viel Ruhe und Erholung, um sich auf diese neue Phase vorzubereiten. Schonung und Entspannung tun Ihnen und Ihrem Baby jetzt besonders gut.

Impfen

Und nicht zuletzt: auch als Schwangere werden Sie manchmal geimpft (eine Grippe-Impfung oder eine Impfung bei fehlendem Hepatitis B-Schutz). Legen Sie Ihren Impftermin nicht auf die Tage vor dem Vollmond oder auf den Vollmondtag, da das Risiko von Nebenwirkungen von Impfungen in dieser Zeit deutlich erhöht ist.

Auf der seelischen Ebene lassen wir uns am Vollmond sehr stark von unseren Gefühlen und Emotionen leiten. Die Kontrollfunktion des Verstandes ist jetzt fast komplett ausgeschaltet. Diese Zeit ist daher besonders geeignet, um nach innen zu schauen. Körpertherapien wie bewusstes Atmen und Yoga wirken an diesen Tagen sehr effektiv.

Schauen Sie nach, in welcher Phase sich der Mond gerade befindet: zum Mondkalender.

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